Eistauchen
im Groß-Glienicker-See - Januar 2006 -
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Nachdem im letzten
Jahr das Eistauchen buchstäblich ins Wasser fiel, entschloss
sich Norbert ganz kurzfristig zur Organisation dieser kalten
Unternehmung. Am 21.1.2006 trafen
sich dann um 13 Uhr elf unerschrockene Taucher und Nichttaucher
am Groß-Glienickersee, wovon 5 wirklich ins Wasser
wollten, zum Eistauchen.
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Das Wetter war ja
nicht wirklich prickelnd, zumal es noch den halben Vormittag
regnete und
der Organisator ernsthaft überlegte alles wieder rückgängig
zu machen. Doch es wurde alles was warm hält angezogen,
heiße Getränke zubereitet und nach dem Verstauen
aller Utensilien ging die Fahrt los. Dort sah es nicht
wirklich einladend aus, der Weg zum Wasser führte durch
Schnee und Matsch und war dazu noch ziemlich rutschig. Dank
Uli Wolf konnten diverse Pressluftflaschen, Tauchgerödel,
der Pavillon, Tisch, Stuhl und eine große Plane als
Unterlage zusätzlich transportiert werden.
Als erstes wurde der See begutachtet, so richtig einladend sah er nicht aus,
denn die Oberfläche war ziemlich wässrig und matschig. |
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Dany beschloss
dann sogleich mit der Kettensäge ein geeignet großes Loch zu sägen
und stellte zur Zufriedenheit besorgter Zuschauer (meine Person) fest, dass
die Eisdecke gut 10-15cm dick war. Er stieg vorsichtshalber
in seinen Taucheranzug und begann zu sägen. Die anderen
stellten derweil den Pavillon auf, was dank einer Anleitung
dann gelang. So war ein wenig Schutz vorhanden. Nach und
nach tummelten alle ein, jeder hatte irgendeine Leckerei
dabei und das erste unerschrockene Taucherdoppel ließ sich
in den See gleiten. Uli und Michael
(versorgt mit dem richtigen Schuhwerk = Gummistiefel) sorgten
dafür, dass die Taucher auch wieder den Weg an die Oberfläche
fanden. |
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Nach dem Tauchen wurden
die heißen Getränke (Kaffee, Tee, Kakao, der obligatorische
Glühwein, sogar Ouzo tauchte auf) begierig entgegengenommen
und mit lebhafter Schnatterei waren die paar Stunden schnell
vergangen. Der Geburtstagskuchen für Rainer, der aus
gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen konnte, wurde
nun leider ohne ihn verspeist.
Bei der Abfahrt gab es dann noch ein paar Schwierigkeiten!!! (durchdrehende Räder
auf eisglattem Untergrund), doch musste keiner bei eisiger Kälte dort bleiben.
Es war wieder ein schönes unterhaltsames Beisammensein, trotz der unangenehmen
Temperaturen, mittlerweile nassen Füße und kalten Händen. |
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Einen herzlichen
Dank an alle helfenden kalten Hände.
Gaby |
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