Jugendfahrt
zum EJB-Werbellinsee - Dezember 2005 -
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Vom 29. zum 30. Dezember 2005 zog es
unsere Jugendabteilung mal wieder an den Werbelinsee. Und
mit ihr zogen schon etwas ältere Betreuer, die jedoch
zumindest im Herzen auch noch jung geblieben sind. Nach dem
morgendlichen Treffen am Vereinsheim fuhren wir mit zwei
Kleinbussen bei Winterwetter für Hartgesottene in Richtung
des altbekannten und bewährten Jugenderholungsheims
am Ufer des zwischenzeitlich fast zugefrorenen Sees.
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Nach der Anmeldung
und dem Beziehen der Betten, mit –oh Wunder- vorangegangener
Diskussion, ob denn nun Mädchen und Jungen getrennt
schlafen müssen, war’s auch schon Zeit für das
Mittagessen. Natürlich hatten Mädels und Jungens
ihre eigenen Zimmer und es war auch genug Platz für
alle vorhanden. Neben unseren Zimmern mit gemütlichen
Doppelstockbetten stand uns auch noch ein großer Aufenthaltsraum
zur Verfügung. Und auch die Küche kochte am ersten
Tag nur für uns. Geschmeckt hat’s jedenfalls. Aufgrund
der vollen Bäuche und des zum Schneemannbauen noch ungeeigneten
Schnees, war ein Spaziergang durch den Winterwald angesagt.
Was als Spaziergang geplant war, entwickelte sich unter der
Führung unseres beinahe ortskundigen Vorsitzenden zu
einer echten Wanderung. Im Zickzack ging es durch den tiefsten
Wald, es wurden Bäume gerüttelt und damit regelrechte
Schneestürme ausgelöst, Rehe und Füchse wurden
gesichtet und jede Menge Schneebälle geworfen. Da die
moosbewachsene Seite der Bäume aufgrund des vielen Schnees
nicht mehr wirklich zu erkennen war, rettete uns ein Waldarbeiter
vor der beinahe drohenden Meuterei der Jugend, indem er uns
bestätigte, dass wir kurz vor dem Ziel waren. |
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Pünktlich zum
heißen Kakao nebst allerlei Süßkram saßen
dann alle wieder zufrieden an unserer Nachmittagstafel und
nach dem Austausch des Jägerlateins wurde heftigst um
die Geschenke des Juleclubs gefeilscht. Bei Spielrunden,
reichlich Geschnatter, DVD-Kino und dem nicht zu vergessenden
Abendbrot ging der Tag dann auch relativ schnell zur Neige.
Wohl als Spätfolge der Wanderung verschwanden alle freiwillig
zu einer humanen, für eine Jugendfahrt dennoch ungewöhnlichen
Zeit, im Bett. Bis zur militärischen Weckzeit, wiederum
durch unseren Vorsitzenden, wurde denn auch keine Nase mehr
gesehen. Der zweite Tag stand ganz im Zeichen der Freizeit
zur freien Gestaltung unserer Jugendlichen, die an den Abend
zuvor anknüpften und ihre Spiele und DVD’s wieder hervorkramten.
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Wetterbedingt machten
wir uns schon relativ zeitig nach dem Mittagessen in Richtung
Heimat auf und erreichten diese denn auch sicher. Wir danken
allen Kindern und Jugendlichen für diese lustige Zeit
und allen Betreuern für ihre Fürsorge, sowie Otti
für die Reiseleitung, nicht nur durch den Winterwald.
Es war eine Fahrt
mit jeder Menge Spaß, die
nur ein klein wenig durch den nicht ganz so erfreulichen Zustand
des Vereinsbus in Hinblick auf die Wettertauglichkeit getrübt
wurde. |
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